Beleihungsauslauf

Bei einer Baufinanzierung sind verschiedene Dinge zu beachten. Da wäre zunächst einmal der Beleihungsauslauf. Die Experten der Bank oder ein vereidigter Sachverständiger ermitteln den Verkehrswert des bestehenden Objektes oder des neuen Objektes im fertigen Zustand. Aus diesem Verkehrswert leitet die Bank denn ihren Beleihungswert ab. Je nachdem wie viel von diesem Beleihungswert ausgeschöpft wird, spricht man vom Beleihungsauslauf. Darlehen, die einen Beleihungsauslauf von 50% haben, kosten weniger an Zinsen, weil die Bank ein geringeres Risiko bei einem solchen Darlehen tragen muss, als bei einem Darlehen mit einem höheren Beleihungsauslauf. Ein Kredit Vergleich im Internet zeigt auf, welche Bank bei gleichem Beleihungsauslauf die wenigsten Zinsen verlangt.
Festschreibungsdauer
Die Baufinanzierung kostet pro Monat umso mehr, je länger die Zinsen festgeschrieben worden sind. Oder anders ausgedrückt, je kürzer die Zinsbindungsfrist ist, desto niedriger sind die verlangten Zinsen. Ob man allerdings wirklich nur eine kurze Zinsbindungsfrist wählen sollte, muss jeder im Rahmen einer Chancen-Risiko-Abwägung selbst entscheiden. Man sollte dabei aber beachten, dass bei einer Zinsbindung von 5 Jahren und einer Anfangstilgung von 1% im Jahr nach 5 Jahren fast noch eine Restschuld von 95% des ursprünglichen Darlehens besteht. Rechnet man sich einmal aus, wie hoch die Raten werden können, wenn diese Restschuld mit dem langjährigen Durchschnittszins (8% pro Jahr) verzinst und getilgt werden müsste, dann wird man erkennen, dass sich die Raten schon nach 5 Jahren verdoppeln können. Mit einem Kredit Vergleich im Internet kann herausfinden, welcher Anbieter bei gleicher Zinsfestschreibungsdauer die niedrigsten Zinsen verlangt.