Tierkrankenversicherung
Auch die Tierkrankenversicherung fällt in den großen Bereich der privaten Krankenversicherung, auch wenn es dabei nicht um den Menschen als Versicherten geht, sondern um unsere Haustiere. Vom Prinzip her funktioniert die Tierkrankenversicherung in allen Belangen wie eine PKV für den Menschen. Es werden vom Versicherer verschiedene Tarife angeboten, der Beitrag richtet sich nach unterschiedlichen Faktoren wie Alter, Tierart und Tierrasse sowie den vereinbarten Leistungen, und die Versicherung übernimmt die Kosten für bestimmte Behandlungen. Während es bei uns Menschen unumstritten ist, dass Jeder eine Krankenversicherung benötigt, kann man über den Sinn der Tierkrankenversicherung durchaus streiten. So lohnt sich eine solche Versicherung ohnehin eventuell nur für Pferde, Katzen und Hunde im Haustierbereich, denn bei kleineren Tieren wie Fischen, Hamstern, Meerschweinchen etc. sind die Tierarztkosten im Durchschnitt aufs Jahr gerechnet nicht höher als der Beitrag zur Versicherung wäre. Zudem werden ohnehin nur Tierkrankenversicherungen für die drei zuvor genannten Tierarten (Pferde, Hunde und Katzen) angeboten.
Die Hundekrankenversicherung
Die Hundekrankenversicherung als eine Variante der Tierkrankenversicherung gibt es in zwei Versionen, nämlich einerseits als Hunde-OP-Versicherung und alternativ auch noch als eine Vollkrankenversicherung für Hunde. Welche Leistungen die jeweiligen Varianten beinhalten, kann man im Prinzip schon vom Namen herleiten. Die Hund-OP-Versicherung ist die mit ca. 10-15 Euro pro Monat deutlich günstigere der beiden Varianten. Von den Leistungen her sieht es so aus, dass die Versicherung dann die Kosten übernimmt, wenn der Hund aufgrund einer Krankheit oder aufgrund eines Unfalls operiert werden muss. In solch einem Fall werden meistens sowohl die Kosten für die Operation selbst als auch für die Vor- und Nachbehandlung übernommen. Da die OP-Kosten mitunter mehrere hundert Euro betragen können, ist eine solche OP-Versicherung sicherlich sinnvoll. Die Krankenvollversicherung ist vom Beitrag her zwar mehr als doppelt so teuer, dafür werden neben den Operationen aber auch die Kosten für ambulante Tierarztbehandlungen übernommen. Beim Abschluss der Versicherung sollte man vor allem darauf achten, bis zu welchem vom Tierarzt veranschlagten Gebührensatz die Versicherung die Kosten trägt, denn es gibt den ein- bis dreifachen Gebührensatz.
Die Katzenkrankenversicherung
Die Katzen-Krankenversicherung funktioniert im Prinzip genauso wie die Krankenversicherung für Hunde, was auch für die Leistungen und in etwa auch für die Höhe der Beiträge gilt. Auch bei dieser privaten KV für Tiere kann der Katzenhalter wählen, ob er eine Katzen-OP-Versicherung oder eine Krankenvollversicherung abschließen möchte. Während man für die OP-Versicherung im Durchschnitt rund zehn Euro im Monat zahlen muss, kostet die Vollversicherung etwa 25 Euro monatlich. Auch hier gilt es sicherlich für jeden Katzenbesitzer selbst abzuwägen, ob er eine solche PKV überhaupt für sinnvoll erachtet, und wenn ja, für welche Variante er sich entscheiden sollte.