Leasing

Wenn man das aus dem Englischen stammende Wort Leasing übersetzen möchte, so kann man dieses am besten mit dem Begriff Mietkauf tun. Zunächst einmal handelt es sich beim Leasing allerdings immer nur um die Miete einer Sache, der spätere Kauf ist oftmals optional und keine zwingende Eigenschaft vom Leasing. Generell wird Leasing in Deutschland in erster Linie als eine Finanzierungsvariante und Alternative zum Kredit genutzt. Sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich tritt das Leasing in der Praxis auf und es gibt verschiedene Varianten im Bereich Leasing. Finanziert werden durch das Leasing zu 95 Prozent drei verschiedene Sachwerte, nämlich Fahrzeuge, Maschinen und Immobilien. Während das Leasing im privaten Bereich vor allem in Form des Auto-Leasing auftritt, nutzt man Leasing im gewerblichen Bereich zur Finanzierung von Maschinen, Fahrzeugen und auch von Immobilien.

Kein echtes Leasing, aber eine Art von "Abwandlung" stellt zudem der Mietkauf bei Immobilien dar, welcher wiederum eher im privaten Bereich genutzt wird. Im Folgenden soll eine Übersicht über die verschiedenen Arten von Leasing gegeben werden und zudem grundsätzlich erläutert werden, was Leasing beinhaltet und wie es funktioniert. Rechtlich betrachtet handelt es sich beim Abschluss eines Leasingvertrages zwischen dem Leasinggeber und dem Leasingnehmer um einen Mietvertrag, der zudem mit einer später ausgeübten Kaufoption zu einem Kaufvertrag werden kann. Der Leasingnehmer verpflichtet sich, das ihm zur Miete überlassene Objekt sorgfältig zu behandeln und einen Wertverlust durch die Nutzung in Form der Leasingraten auszugleichen. Zudem sind meistens auch Finanzierungszinsen zu zahlen, ähnlich wie es auch bei einem Darlehen der Fall ist. Besonders im privaten Bereich der Kfz-Finanzierung besteht das Leasing aus drei Teilen. Zu Beginn des Leasing erfolgt teilweise eine Sonderzahlung seitens des Leasingnehmers, anschließend die Zahlung der Leasingraten und zuletzt beim Ausüben der Kaufoption ist die Zahlung eines Restwertes fällig, wobei die meisten Leasingverträge im KFZ-Bereich heutzutage mit der Rückgabe des Fahrzeuges nach Ablauf der vereinbarten Leasingdauer enden. Hier ist es unerheblich ob es sich darum handelt einen teuren Wagen wir z.B. einen Audi SQ7 zu leasen oder ein eher günstiges Fahrzeug wie z.B. einen Dacia Sandero.
Durch den starken Anstieg der Benzin- und Dieselpreise steigt die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen immer mehr an. Dazu tragen die lukrativen staatlichen Zuschüsse bei E-Autos zusätzlich bei, um den Umstieg finanziell zu erleichtern. Beliebte Modelle wie den Fiat 500 gibt es nun auch in der Elektroversion als Fiat 500 Elektro Leasing. Ebenfalls sehr beliebt sind die Opel Mokka e Leasing Angebote, die aktuell erhältlich sind. Aber auch Roller lassen sich inzwischen günstig leasen. Für die Kultmarke Vespa erhalten Sie inzwischen außerordentlich günstige Leasingangebote. Das Vespa-Leasing ist nun schon zu erstaunlich günstigen Monatsraten möglich.

Generell wird beim Leasing eigentlich immer darauf geachtet, hier in erster Linie im gewerblichen Bereich, dass die Leasingdauer die gewöhnliche Nutzungs- und Abschreibungsdauer des Leasingobjektes nicht überschreitet. Sollte der Leasingnehmer das Leasingobjekt nach Ablauf des Vertrages nicht erwerben wollen, so wird es einfach an den Leasinggeber zurück gegeben und das Leasinggeschäft ist damit abgeschlossen. Der Vorteil des Leasing im Bereich der gewerblich tätigen Leasingnehmer, seien es Unternehmen oder auch Selbstständige, liegt vor allem in der Möglichkeit, die gezahlten Leasingraten von der Steuer absetzen zu können und Liquidität aufrecht erhalten zu können.