Trading: Was man als Einsteiger wissen sollten

Trading: Was man als Einsteiger wissen sollten

Als Trader Geld verdienen? Das ist natürlich möglich. Jedoch muss man sich von Anfang an bewusst sein, dass man auch Geld verlieren kann. Bevor man sich mit dem Trading befasst, ist es ratsam, ein paar Punkte zu berücksichtigen.


Tradingplan erstellen


Wer keinen Plan hat und keine Strategie verfolgt, kann das Trading auf dieselbe Stufe wie das Glücksspiel im Casino stellen. Wichtig ist ein Tradingplan, der unter anderem die Strategie umfasst, das einzugehende Risiko sowie bestimmte Routinen. Der Tradingplan ist eines der wichtigsten Instrumente um langfristig erfolgreich werden zu können.


Trading


Nicht auf zu viele Indikatoren achten


Um ein erfolgreicher Trader zu werden, muss man regelmäßige Entscheidungen treffen. Aus diesem Grund ist es wichtig, nicht zu viele Indikatoren, Strategien, Nachrichten oder Märkte in den Entscheidungsprozess miteinfließen zu lassen. So ist es ratsam, eine Seite zu wählen, über die Nachrichten bezogen werden - das kann etwa Kryptoszene.de für den Kryptomarkt sein. Denn es gibt viele unterschiedliche Meinungen wie Ansichten - spätestens dann, wenn es einige Alternativen gibt, fällt es dem Trader schwer, sich zu entscheiden.


Das Risikomanagement


Man kann den Markt nicht kontrollieren. Jedoch ist es möglich, die Einstellung zum Trading sowie auch die Risiken zu beeinflussen. Denn mit dem passenden Risikomanagement ist es möglich, das Risiko so gut wie möglich zu reduzieren bzw. das Tradingverhalten der Art und Weise anzupassen, dass Verluste zu keinem finanziellen Chaos führen.


Die Strategie


Zu beachten ist, dass es keine Strategie gibt, mit der man immer gewinnt. Es werden sich zwar bei entsprechender Suche ein paar Vorschläge im Internet finden, die davon handeln, wie man „immer gewinnt“, doch der Markt ist nicht vorhersehbar.
Wichtig ist, dass man eine Strategie wählt, die zum persönlichen Risikomanagement passt. Denn mit der entsprechenden Vorgehensweise kann durchaus das Risiko reduziert werden.


Pausen einlegen


Wer arbeitet, der muss hin und wieder eine Pause einlegen. So auch, wenn man als Trader sein Geld verdient. Nach emotionalen Phasen, einem Verlust oder auch nach einem hohen Gewinn - Pausen helfen, dass man die Situation verarbeiten kann. Ganz egal, ob das Erlebnis positiv oder negativ war.


Feste Abläufe verfolgen


Wichtig sind sogenannte Tradingroutinen, die nach einer bestimmten Anzahl durchgeführter Trades zur Anwendung gelangen. Das Ziel? Das Trading soll vereinfacht werden - man soll sich nicht stets darüber den Kopf zerbrechen, ob die eröffnete Position einen Gewinn mit sich bringt bzw. ob es nicht besser gewesen wäre, die offene Position früher oder später zu schließen.


Eine empfehlenswerte Routine: Zu Beginn werden der Markt sowie der Kurs analysiert, dann vor dem Trade die Gründe für die Entscheidung in das Trading-Tagebuch geschrieben und sodann die Position eröffnet. Ganz egal ob der Trade zum Erfolg oder Verlust führt - auch das Schließen der Position wird im Trading-Tagebuch vermerkt. Derartige Routinen helfen dabei, etwas ruhiger zu werden.


Tradingroutine


Das Trading-Tagebuch


Das Führen eines Trading-Tagebuchs mag einen nicht zu unterschätzenden Vorteil mit sich bringen - vor allem dann, wenn man die Einträge regelmäßig auswertet, kann man etwaige Fehler finden und seine Leistungen bewerten, um ein noch erfolgreicherer Trader zu werden.


Wichtig ist, dass in das Tagebuch alle Trades sowie die Gefühle, die man dabei hatte, geschrieben werden. Zudem ist es ratsam, wenn man noch den Grund, warum man die Position geöffnet bzw. geschlossen hat, niederschreibt.


Mit festen Positionsgrößen arbeiten


Der wohl größte Anfängerfehler? Man verändert stets die Größe der gehandelten Position. Einmal handelt man 1,5 DAX-Kontrakte, dann wieder 0,5, einen Tag später 2 und am Ende der Woche 50. Wichtig ist, dass man zu Beginn überprüft, ob die Positionsgröße mit dem Risikomanagement zusammenpasst und mit der gewählten Strategie kombinierbar ist. Man muss immer darauf achten, dass man einen Betrag ins Spiel bringt, mit dem man sich noch wohlfühlt.


Tipp: Innerhalb des gewählten Marktes und der Strategie ist es wichtig, bei derselben Positionsgröße zu bleiben. Auch dann, wenn man Verluste ausgleichen will oder sicher ist, dass man jetzt einen hohen Gewinn einfahren kann, sollte man keine größeren Positionen handeln. Wer so agiert, leert sein Tradingkonto.


Bilder:
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